Stolpersteine

Der Künstler Gunter Demnig erinnert an die Opfer der NS-Zeit, indem er vor ihrem letzten selbstgewählten Wohnort Steine mit Gedenktafeln aus Messing in den Gehweg einlässt.
Diese Steine erinnern an Menschen jüdischen Glaubens, Euthanasie-Opfer, Sinti und Roma sowie an Menschen, die aufgrund ihrer humanistischen, religiösen oder politischen Haltung verfolgt und ermordet wurden.
Inzwischen liegen rund 57.000 STOLPERSTEINE in vielen Orten Deutschlands, und in europäischen Ländern. „Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist“, sagt Gunter Demnig.

Projekt „Güterwaggon“

zur Erinnerung an die Kriegsverbrechen in Lüneburg im April 1945. Im Jahre 2000 haben wir unser Projekt „Kriegsverbrechen in Lüneburg“ in Form einer Broschüre veröffentlicht. In dieser Broschüre wird der Massenmord an KZ-Häftlingen durch SS
und Wehrmacht am Lüneburger Bahnhof geschildert.
Einer der vier Waggons des Evakuierungszuges mit KZ-Häftlingen aus Wilhelmshaven wurde direkt getroffen, die anderen fingen Feuer. Besonders verheerend war die Situation, weil die KZ-Häftlinge während des Angriffs in den Waggons eingesperrt blieben. Bis zum 11. April wurden von den ursprünglich ca. 390 Häftlingen nur etwa 140 ins KZ Bergen-Belsen weitertransportiert.

Euthanasie – Gedenkstätte Lüneburg

Gedenkstätte auf dem Gelände der Psychiatrischen Klinik Lüneburg.
Warum eine Gedenkstätte für die Opfer der Psychiatrie im Nationalsozialismus auf dem Gelände der Psychiatrischen Klinik Lüneburg?
Die ersten Überlegungen für eine Bildungs- und Gedenkstätte auf dem Gelände der Psychiatrischen Klinik Lüneburg liegen lange Jahre zurück. Die Gespräche und Bemühungen um eine Bildungs- und Gedenkstätte haben gezeigt, dass in der Psychiatrischen Klinik Lüneburg nachdenklich und verantwortungsbewusst auch mit der eigenen Geschichte im „Dritten Reich“ umgegangen wird…

Lesecafé

Unsere Bibliothek lädt zum ausgedehnten Stöbern ein. Hier finden Sie nicht nur Broschüren und Sachbücher zur jüngsten Vergangenheit, sondern auch eine Vielzahl von Romanen, Erzählungen und Zeitzeugenberichten.

Ein Ansprechpartner ist immer vor Ort und hilft Ihnen mit Ihren Fragen weiter.

Das Lesecafé ist Mittwochs von 15:30 – 17:00 Uhr bei Kaffee und Gebäck für Sie geöffnet.

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